The Circle of Robert Schumann Vol 1 & Vol 2
Zur Diskografie Gudrun Schaumann - The Circle of Robert Schumann Gudrun Schaumann - The Circle of Robert Schumann Vol2
 

Vita

Auf der Suche nach transparenteren Klangwelten vergangener Jahrhunderte  –  dank 300 Jahre alten Streichinstrumenten mit damals verwendeten Darm-Saiten, historischen französischen Violinbögen, Cembali und historischen Hammerflügeln  – begegnete die Violinistin Gudrun Schaumann der historischen Aufführungspraxis durch Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum in Salzburg.

Mit dessen profilierten Wegbegleitern Johann Sonnleitner (Wien/Zürich/Basel) und Anthony Spiri (Salzburg/Köln) widmete sie sich einer differenzierten Klang-Rhetorik –  schwerpunktmäßig vom Früh-Barock bis zur Spät-Romantik.

Als Kammermusikerin blickt sie auf Auftritte von der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin bis zur New Yorker Weill Recital Hall/Carnegie Hall und dem Lincoln Center New York, vom Wiener Musikverein bis zur Wigmore Hall London zurück sowie auf vielfältige Rundfunk-Aufnahmen. Sie unterrichtete viele Jahre am Richard-Strauss-Konservatorium (Hochschule für Musik) München.

Sie wuchs als Tochter des Solo-Oboisten der Komischen Oper Berlin im ehemaligen Ost-Berlin auf. Nach der Flucht über die Berliner Mauer erspielte sie sich Stipendien der „Studienstiftung des deutschen Volkes“, des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ und der „Bruno Walter Memorial Foundation New York“, um an der Juilliard School of Music in New York bei Dorothy DeLay zu studieren.

Das Wiener Label Capriccio veröffentlichte mit ihr auf einer Stradivari mit Darm-Saiten und historischen Wiener Hammerflügeln von Johann Baptist Streicher aus den Jahren 1836 und 1870 die CD-Reihe „The Circle of Robert Schumann“ mit bisher 4 (SA)CDs.

Details, Hörbeispiele & Rezensionen finden Sie hier.

„… Auch in der zweiten Sonate (von Robert Schumann) mit ihrem riesigen Kopfsatz entsteht eine kleinteilige Textur, unerhört transparent und deklamatorisch scharf. Schon die rhapsodische Introduktion wird zum Muster einer geradezu neobarocken Klangrede …“

Matthias Kornemann, Rondo Magazin

Interview mit Klassik.com

Interview von Tobias Roth mit Gudrun Schaumann in Berlin.

Die Geigerin Gudrun Schaumann über Freud und Leid bei der Aufführung von Robert Schumanns Kompositionen auf historischen Instrumenten: „Nur mit großem Idealismus“

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Rezensionen

“The Bargiel sonata … is a terrific piece that cries out for inclusion in the standard repertoire … this set is worth acquiring for the Bargiel alone.”
Fanfare Magazine USA (The Circle of Robert Schumann review)

“… the three Schumann violin sonatas (are) played with an extraordinary amount of power and passion … period fanciers will no doubt delight in this release.”
Fanfare Magazine USA (The Circle of Robert Schumann review)

“… Debussy’s quicksilver wit and Schumann’s romantic mystery registered effectively in Miss Schaumann’s … tastefully conceived performances.”
The New York Times

Wigmore Hall London
“It is rare to find an … artist who consistently aims at producing beauty of tone rather than striking effects … Gudrun Schaumann … has an assured technique and a fine judgment of balanced dynamics … in the Beethoven there were moments of the highest art…”
The Daily Telegraph / London

“… played with rhythmic elan and appealing lyricism…”
The New York Times

“I find these performances satisfying and attractive… the interpretations by Schaumann and Hammer, which are at once both energetic and lyrical.”
Fanfare Magazine USA (The Circle of Robert Schumann review)

„… In Bach´s Solosonate C-Dur paarten sich geistige Klarheit und Sicherheit der Technik mit Empfindungstiefe und Disziplin. Der voll ausschwingende Ton fügte sich mühelos jeder Willensregung dieser energiegeladenen Geigerin. Eine echte Begabung.“
Kölner Stadt-Anzeiger

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